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Dinner Theater für Kinderhilfe Cusco
02.05.2008 18:07 ( 5465 x gelesen )

Tucholsky auf Vanillespiegel
Tofu, Kleie, Sprossen: So sieht die Ernährung von Sophie Lutz aus -  die die Schauspielerin schließlich mit Herzenslust ad acta legt. Attraktiver ist denn auch, was die 140 Gäste auf ihren Tellern fanden: vom Lachs im Pfannekuchenmantel bis hin zur Nachspeise Erdbeeren auf Vanillespiegel. Und das alles für einen guten Zweck.
Die Kinderhilfe Cusco-Peru und Oskar-Junges Theater Stadt und Land Osnabrück hatten am Samstagabend gemeinsam zum Dinner-Theater in den Kasinosaal geladen.

Sophie Lutz, Laurenz Leky und Olaf Weißenberg präsentierten ein exklusives Dinner-Theater
Foto: Hermann Pentermann, Neue Osnabrücker Zeitung
Erlesene Gerichte, Theater und Musik standen auf dem "Speiseplan" von Matthias Köhn, kaufmännischer Direktor des Osnabrücker Theaters und Dr. Heinz Gravenkötter, Vorsitzender des Peru-Projektes. Und das hatten Regisseurin  Stephanie Schmidt und die Schauspieler Sophie Lutz, Laurenz Leky und Olaf Weißenberg kunstvoll miteinander verzahnt.
Zwischen den fünf Gängen blieb Platz für vier Theaterblöcke, die sich um Essen, Trinken und das Drumherum rankten.
Besonders passend: Sophie Lutz interpretierte zur Klavierbegleitung von Wladimir Krassmann "Stroganoff" von Friedrich Hollaender, bevor die Gäste Filetgulasch  "Stroganoff"  in der Pastete angerichtet genossen - ein künstlerischer  und kulinarischer Höhepunkt des Abends.
Loriot, Goethe, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Wilhelm Busch: Lang ist die Liste von Künstlern jedweder Epoche, die sich Gedanken zu feinschmeckenden Genüssen gemacht haben. In passender Garderobe hatten die Schauspieler den Abend mit dem  Jazzklassiker "Puttin´on the Ritz" begonnen. Das zu hart gekochte Viereinhalb-Minuten-Ei , sozialdemokratische Kochkünste, Nilpferd in Burgunder oder das Protestlied über das Schicksal einer Artischocke - in der Küche gibt es offensichtlich nichts, was es nicht gibt.
Im vergangenen September hatten Dr. Gravenkötter und Theaterintendant Holger Schultze das gemeinsame Projekt abgesprochen, für das sie auch Untersützung von der Stadt Georgsmarienhütte erhielten. Mit dem Kasinosaal fanden die Organisatoren auch die passenden Räumlichkeiten. Betreiberin Barbara Zalosny verzichtete auf die Saalmiete. Mit Silvia und Josef Krapp von der Gaststätte Kolpinghaus sprach Gravenkötter den Menüplan ab, der, an Schultze übermittelt, Grundlage des Theaterprogramms wurde.
Sowohl das Jugendtheater Oskar, das schon im ersten Jahr seines Bestehens 200 Vorführungen vorweisen konnte, als auch die Peru-Hilfe sind auf Spenden angewiesen. Die Kinderhilfe betreibt in Cusco einen kostenlosen Mittagstisch und hat in den vergangenen Jahren in Quiquijana ein Hilfswerk gestartet. "Das ist eine wunderbare Partnerschaft, die hier begonnen hat", fasste Köhn zusammen.

Artikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) vom 29. April 2008


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