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Oftmals kein Strom und kein Wasser
16.11.2010 20:04 ( 4152 x gelesen )

Die Erfahrungen einer GMHütterin beim Freiwilligenjahr in Peru

Mit Regentonnen und Kerzen muss sich die 20-jährige Abiturientin Anne Hübner aus Dröper bei ihrem Einsatz im Andendorf Quiquijana zum Teil behelfen, da es oftmals kein Wasser und Strom gibt. Für elf Monate ist sie Mitte Juli gemeinsam mit drei weiteren Freiwilligen aus dem Weser-Ems-Raum für den in GM-Hütte ansässigen Verein Kinderhilfe Cusco-Peru in den Andenstaat geflogen, um dort ein Freiwilligenjahr zu absolvieren.

 Das Gewächshaus der Albergue Unacha ist eins der Einsatzfelder der Freiwilligen
Das Gewächshaus der "Albergue Unacha" ist eins der Einsatzfelder
Foto: Privat
Inzwischen sind rund drei Monate vergangen. Nachdem sie die ersten Wochen in Cusco verbracht haben und dort unter anderem einen Intensiv-Spanischkurs absolvierten, sind Anne Hübner, Mareike Drees, Lena Hencken und Anke Richter inzwischen mehr als zwei Monate im Kinderhaus „Albergue Unacha“ tätig. Die Einrichtung des GMHütter Vereins, der sich seit mehr als einem Jahrzehnt in dem Andenstaat engagiert, liegt in mehr 3000 Metern Höhe. Dort leben rund 80 Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren, die örtliche Schulen besuchen und von Haus-Leiterin Schwester Nelly Muñoz und ihren Helferinnen betreut werden.

Die GMHütterin: „Das Leben hier ist völlig anders als Zuhause und auch in der Touristenstadt Cusco.“ Ihr normaler Tag beginnt morgens und halb sieben mit der Beaufsichtigung der Kinder, die vor dem Frühstück ihre Schlafsäle und den Innenhof reinigen müssen. Während die Hausbewohner dann in der Schule sind, helfen die Vier in der Küche oder arbeiten „auf der Chara“, dem neuen Gewächshaus der „Alberque Unacha“. Anne Hübner: „Bei der Arbeit fühlen wir uns oftmals in die Vergangenheit zurückversetzt, da die Menschen noch nur ganz einfache Mittel zur Verfügung haben. So wird beispielsweise noch mit Ochsen gepflügt oder von Hand gedüngt. Aber die Mühe lohnt sich, wenn mittags selbst angepflanztes Gemüse auf den Tisch kommt.“

 Das Ziel der großen Reise: Quiquijana in Peru
Die Freiwilligen mit Kinderhaus-Leiterin Schwester Nelly Munoz und Heinz Gravenkötter, dem Vorsitzenden der Kinderhilfe Cusco, vor dem Abflug. rechts: Anne Hübner
Foto: Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ), Archiv
Nach dem Essen haben die vier Einsatzkräfte in der Regel rund zwei Stunden Freizeit, die zum Ausruhen oder für Sport genutzt werden. Nachdem die Kinder aus der Schule zurück sind, stehen Hausaufgabenbetreuung sowie zweimal wöchentlich Englisch- und Computerkurse auf dem Programm. Eine Aufgabe, die für die Vier oftmals nicht ganz einfach ist, da viele Kinder wegen ihres komplett durchorganisierten Tagesablaufs „häufig einfach unkonzentriert“ sind, wie Anne Hübner festgestellt hat.

Der ausgefüllte Arbeitstag endet damit, dass die „Freiwilligen“ der eingeteilten Gruppe bei der Ausgabe des Abendessen helfen. Ihr größter Lohn: „Die Dankbarkeit und Freude der Kinder zu erleben.“

Artilel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) vom 12. Oktober 2010


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