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Ein Fest für die Sinne - Dinner-Theater im Kolpinghaus
16.05.2011 14:14 ( 3388 x gelesen )

Elchkeule statt Eurovision: Die Kinderhilfe Cusco-Peru und Oskar-Junges Theater Stadt und Land Osnabrück – luden zum vierte Dinner-Theater. Dabei beschäftigte die Gäste im Vorfeld vor allem eine Frage: Was gibt es dieses Mal zu sehen?

 Saskia Boden, Alexandre Pierre und Mark Hamman begeisterten die Besucher des Dinner Theaters
Dinner und Theater gingen am Samstag eine vortreffliche Verbindung ein.
Foto: Thomas Osterfeld, NOZ
Selbst Gastgeber und Kinderhilfe-Vorsitzender Heinz Gravenkötter schien nicht recht zu wissen, was auf dem Programm stand. Dorit Schleissing, Dramaturgin des Osnabrücker Musiktheaters, konnte Abhilfe schaffen. Mit dem Menüplan als Vorlage hatte sie eine “musikalisch-kulinarische Melange” aus verschiedenen Texten und Liedern zusammengestellt, die sich natürlich in erster Linie um das Thema Essen drehten. Verfeinert wurde das Ganze durch eine Prise Drama: So wird Kellnerin Ilse (Saskia Boden) nicht nur von Koch Michelin (Alexandre Pierre), sondern auch vom US-Fleischbeauftragten, Kolomán Zsupán (Marc Haman), umgarnt.
Zum Auftakt servierten die Darsteller Loriots “Manieren bei Tisch”. Im Anschluss versucht Kellnerin Ilse, dem Gast den Lachs im Pfannkuchenmantel schmackhaft zu machen. Auf die Gefahren des Fischkonsums weist die dennoch hin: “Bleibt mal eine Gräte stecken, kann man schnell verrecken.”
Ganz andere Probleme hat der Amateur-Angler (Pierre), der mit seinem tollen Hecht zwar Kinder und U-Bahn-Fahrgäste beeindrucken kann, nicht jedoch Freundin Stefanie. Schließlich muss das Ding auch zubereitet werden, nur wie? Der verzweifelte Anruf bei Mama entpuppt sich als wenig hilfreich, aber zum Glück gibt es da noch das schwedische Nationalkochbuch. Haman hingegen schnappt sich den Fisch, um mit ihm im Arm zu “Strangers in the Night” zu singen und zu tanzen.
Die tollen Darsteller und die bunte Mischung aus Sketchen, Schlagern und Operette begeisterten das Publikum, insbesondere Hamans Gesang war ein echter Ohrenschmaus.
Der Gaumen hingegen konnte sich an Lachs, Kräutersuppe, Spargel, Elch und Walnusstörtchen erfreuen. Gravenkötter zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Abend, dessen Erlös zwischen der Kinderhilfe und Oskar geteilt wird.Gebrauchen kann die Peruhilfe das Geld auf jeden Fall, damit nicht nur bestehende Projekte wie der Mittagstisch und das Jugendhaus erhalten bleiben, sondern auch die geplante Zahnarztpraxis möglichst bald eröffnet werden kann.

Artikel aus der "Neuen Osnabrücker zeitung (NOZ)" vom 16. Mai 2011



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