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Die Not der Kinder lindern
28.05.2009 11:19 ( 5069 x gelesen )

Stefanie Bollmann war für GMHütter Hilfe-Verein in Quiquijana
Nach zehn Wochen Aufenthalt im Andendorf Quiquijana ist die Studentin Stefanie Bollmann wieder zurückgekehrt. Die 23-jährige war für die Kinderhilfe Cusco-Peru tätig und hat in rund 3000 Meter Höhe im dortigen Jugendhaus gearbeitet.



 Stefanie Bollmann mit
Beeindruckt von der Fröhlichkeit war Stefanie Bollmann während ihres Aufenthaltes im Jugendhaus der Cusco-Kinderhilfe im Andendorf Quiquijana.
Foto:privat
Nein, höhenkrank ist sie nicht geworden, doch das Leben in jener Höhe sei schon sehr anstrengend gewesen. "Am ersten Tag habe ich mit den Kindern Fußball gespielt und war nach einer kurzen Weile fix und fertig," erinnert sich die Studentin. Treppensteigen und Fußwege hätten sie jedes Mal schnell erschöpft., aber mit der Zeit lerne jeder, sich auf die Bedingungen in der dünnen Luft einzustellen.
Zurückgekehrt in Deutschland, verfügt sie über eine Bombenkondition, gibt sie zu. Stefanie Bollmann hatte die Zeit zwischen Ende ihres Bachelor- und Beginn des Masterstudiums zu einem Auslandsaufenthalt nutzen wollen.
Die Lehramtsaspirantin aus Münster bekam durch eine Bekannte Kontakt zu Heinz Gravenkötter, dem Vorsitzenden des Verein Kinderhilfe Cusco-Peru. Obwohl sie "nur" zehn Wochen lang im Projekt der Kinderhilfe in Quiquijana arbeiten wollte, stimmte Gravenkötter ihrem Wunsch zu: "Für gewöhnlich schicken wir unsere jungen Leute für längere Zeit nach Peru, aber hier entfiel der langwierige Sprachkurs, der Voraussetzung für die Reise ist". Stefanie Bollmann studiert nämlich Spanisch, Englisch und Biologie.
Weil es somit wenig Anpassungsschwierigkeiten gab, konnte sie sich schnell in ihre Aufgaben stürzen.
Vor drei Jahren hat die Kinderhilfe von Spendengeldern ein Jugendhaus errichtet. Dort sind während der Woche Kinder untergebracht, deren Elternhäuser zu weit von der Schule entfernt sind, als das dieser Weg täglich zurückgelegt werden könnte. Die junge Frau hat in der Schule des Dorfes Unterricht erteilt, im Jugendhaus Hausaufgaben betreut, aber auch in der Küche gearbeitet und hier und da Hand angelegt. "Das Dorf ist sehr arm, die Menschen sind es auch, dass sie trotzdem zufrieden und fröhlich sind," davon ist sie noch heute beeindruckt. Sicher, mit der Arbeit dort könne man die Ursachen der Armut nicht ändern, es sei aber möglich, die Not zu lindern. Durch die Innitiative der 1993 gegründeten Kinderhilfe hätten viele Menschen dort Hoffnung geschöpft, erklärt sie. Der Verein betreut nicht nur das Jugendhaus und den Mittagstisch im Dorf, sondern auch einen Mittagtisch für 500 Kinder in Cusco.Ein wenig Zeit zum Reisen hatte Stefanie Bollmann am Ende noch übrig und besuchte alte Inka-Stätten im Hochland.
Für immer in Erinnerung bleiben wird ihr die Gastfreundschaft der Menschen und die Dankbarkeit der Kinder, mit denen sie spielte und kleine Ausflüge unternahm. "Wenn ich mein Studium beendet habe, möchte ich noch einmal dorthin", weiß sie schon jetzt.

Artikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) vom 14. Mai 2009


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